Wozu das alles ?

Dieses Blog soll all denen ein Forum bieten, die sich zu kommunalpolitischen Themen, zu Kultur, Sport, Kirche, dem Vereinsleben und ähnlichem in und um Bentwisch öffentlich äußern und darüber diskutieren oder auch nur über interessante Begebenheiten berichten möchten. Wer derartiges auf Lager hat und es hier veröffentlichen will, sende es mir bitte mit seinem Namen per Email (cjzielke@googlemail.com) zu – gern auch mit Fotos. Erklärt sich der jeweilige Verfasser damit einverstanden wird dem veröffentlichten Beitrag dessen Name beigefügt. Wünscht er das nicht bleibt er mein Geheimnis.

Meinungsäußerungen zu den Beiträgen sind erwünscht: Einfach „Kommentare“ unter dem jeweiligen Beitrag anklicken und los geht’s. Wer seine Identität nicht preisgeben möchte tippt „anonym“ an. Dann weiß nicht mal ich wer geschrieben hat.

Streit ist per se nichts schlechtes und deshalb akzeptabel. Beleidigungen und extremistische Inhalte haben in diesem Blog jedoch nichts zu suchen.

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Dienstag, 22. Mai 2018


In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses meinte 
Herr Peithmann, das Parkplatzproblem in der Stralsunder Straße mit der Begradigung der linken Seite und der Pflanzung eines Baumes beseitigen zu können. Ich habe da meine Zweifel.

Freitag, 18. Mai 2018

Schlemmer Eck


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Nachlese der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 17. Mai


Tagesordnungspunkt 5: Die Vereinigung von Klein Kussewitz und Bentwisch verpflichtet uns, das Ortsrecht der bisher selbständigen Gemeinden zu anzugleichen. Das betrifft auch die Hundesteuer-
satzungen, deren Steuersätze bisher erheblich differierten. So waren für den ersten Hund in Bentwisch 24 Euro und in Klein Kussewitz
30 Euro zu zahlen. Für einen gefährlichen Hund mussten in Bentwisch 48 und in Klein Kussewitz 360 Euro berappt werden.
Bis zur Erarbeitung einer neuen Satzung soll rückwirkend zum 1.1.2018 der niedrigere Bentwischer Steuersatz gelten.
Unter TOP 8 wurde über die Weiterführung des Freizeittreffs in Klein Kussewitz diskutiert.
Ich schlug vor, die derzeitigen Nutzer des Freizeittreffs sollten in einer Versammlung selbst darüber entscheiden, wie sie in Zukunft verfahren wollen. Herr Peithmann und Herr Krenciessa plädierten dafür, die Aktivitäten sollten weiterhin in Klein Kussewitz, aber unter dem Dach des FSV weitergeführt werden. Der finanzielle Beitrag betrüge maximal 10 Euro monatlich, für Kinder sei er geringer. Die Vereinsmitgliedschaft beseitige auch versicherungsrechtliche Probleme und sie berechtige auch zur Nutzung der Einrichtungen in Bentwisch.
TOP 10 wurde von der Tagesordnung genommen.
TOP 11 stellte die Digitalisierung der Sitzungsunterlagen zur Diskussion.
So was geht. Dazu muss die Geschäftsordnung der Gemeinde geändert werden.
Zudem sind jedoch die erforderlichen rechtlichen und materiellen Voraussetzungen zu schaffen und die ganze Sache kostet Geld.
Ich käme damit vielleicht noch zurecht. Dennoch würde mir das Papier fehlen, um mir im Text Notizen machen zu können. Und ich stelle mir die Versammlung der Gemeindevertreter vor – jeder auf einen Bildschirm starrend. . .
Der Ausschuss befürwortete, für die nächste Wahlperiode den elektronischen Versand der Sitzungsunterlagen anzustreben.

Frau Strübing informierte darüber, dass der Städte- und Gemeindetag das Angebot unserer Gemeinde über eine Zahlung an die Hansestadt Rostock zur Befreiung von der 3-%-Hürde der Wohnbebauung im Gegensatz zum Amt Rostocker Heide nicht für rechtswidrig hält.

Am 16. Juni um 18 Uhr feiert unsere freiwillige Feuerwehr ihr 100jähriges Bestehen.

Auf meine Frage, was nun mit dem Parkplatz bei Abschlepp-Harry wird, sagte Herr Peithmann, man wolle die linke Seite begradigen und auf die Ecke einen Baum pflanzen.
Die Bürgermeisterin: Das ist Angelegenheit der Behörde. Die hat festgestellt, der Parkplatz müsse den gesetzlichen Anforderungen entsprechend hergerichtet werden.

Jan Zielke

Sonntag, 6. Mai 2018

Das Gemeindehaus in Klein Kussewitz


Im Nachgang der letzten Sitzung unseres Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport und der Diskussion um die Weiterführung des Freizeittreffs in Klein Kussewitz kam mir die Idee, mal im seit dem 1.1.2018 geltenden Gebietsänderungsvertrag nachzusehen:
§ 3 (2) Satz 2: Das kulturelle und gesellschaftliche Leben soll gepflegt werden; insbesondere sind die bestehenden Einrichtungen und Vereinigungen in allen künftigen Ortsteilen der Gemeinde gleich zu behandeln und finanziell angemessen zu unterstützen.
§ 10 (5) Die Gemeinde fördert den Erhalt der . . . sozialen Einrichtungen im gesamten Gemeindegebiet.
(6) Das bestehende Gemeindehaus in Klein Kussewitz soll weiterhin der öffentlichen, das Gemeinwohl fördernden Nutzung zur Verfügung stehen und erhalten bzw. umgestaltet werden. 
Schon vergessen?

Jan Zielke

Donnerstag, 3. Mai 2018

Nachlese der Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport vom 3. Mai


Unter Punkt 5 der Tagesordnung stand die Weiterführung des Freizeittreffs im Dorfgemeinschaftshaus in Klein Kusswitz zur Diskussion.
Herr Neumann betonte das unverändert große Interesse der dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger an dessen Weiterbestand. Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren sei vorhanden. Die Räume seien jedoch in keinem guten Zustand. Da müsste einiges umgestaltet werden.
Herr Strübing warb hingegen für das Börgerhus in Bentwisch mit der ASB-Seniorenbetreuung und das Sportforum. Hier es sei alles vorhanden. Der Transport der Senioren sei auch kein Problem. Das Geld für den Freizeittreff könne man sparen.
Der Ausschuss einigte sich darauf, den Freizeittreff in Klein Kussewitz vorerst bis zum 30. September kostenfrei weiter zu betreiben. Bis dahin sollen Frau Kemlein vom ASB und die Klein Kussewitzer gemeinsam ein Konzept erarbeiten.

TOP 7 – das Schullogo: Die am 20. März beschlossene Absprache zur Neugestaltung hat nicht stattgefunden. Demzufolge konnte auch nichts beschlossen werden. Man wird einen neuen Anlauf nehmen.

TOP 8 war ebenfalls hinfällig weil bereits in der Gemeindevertretersitzung am 19. April beschlossen.

Schlussendlich hatte Dirk Albrecht noch zwei Fragen und stellte einen Antrag:
Der falsche harte Sand des Mehrgenerationenspielplatzes? – wurde ausgetauscht.
Der Spielplatz an der Schule? – wird, nachdem die Schulerweiterung mit einem Anbau vom Tisch ist, wie geplant gebaut.
Der Antrag: Auf dem geplanten Wohngebiet an der L182 sollten seniorengerechte Wohnungen gebaut werden.

Jan Zielke

Nachlese der Sitzung des Bauausschusses vom 2. Mai


Tagesordnung Zu Beginn der Sitzung informierte Frau Strübing darüber, dass der leitende Verwaltungsbeamte des Amtes Rostocker Heide, Herr Zerbe gegen den Beschluss der Gemeinde vom 20. April (siehe TOP 17 des Berichts), sich von der 3%-Hürde Rostocks in Sachen Wohnungsbau freizukaufen, Widerspruch eingelegt hat.

Der Lärmaktionsplan des TOP 7 betrifft als Lärmquellen lediglich die Bahnstrecke sowie die L182 und die B105. 
Da ich kein Mitglied des Bauausschusses bin, hatte ich auch keine Einsicht in die Beschlussvorlage. Deshalb kann auch nicht unmittelbar auf sie eingehen. 
Soviel ich weiß, sind Straßen mit einer Belastung von mehr als 8 200 Kfz/Tag in die Planung einzubeziehen. Bereits im Oktober/November 2013 – also in der eher verkehrsärmeren Jahreszeit - wurden auf der Stralsunder Straße 6 425 Kfz/Tag gezählt. Mittlerweile dürften es einige mehr sein. Und wenn Bentwischs Blütenträume reifen (z.B. die durchgehend zweispurige Verbindung zwischen der B110 über Klein Bartelsdorf zur Stralsunder Straße) wird mir angst und bange.

Zu TOP 8 – dem B-Plan Nr. 23 zur Bebauung des Geländes um das Silo und das abbruchreife Gutshaus in Groß Kussewitz - waren auch Vertreter der Investoren erschienen. Diesmal ging es vorrangig darum, wie mit dem Waldstück im hinteren Bereich des Geländes verfahren werden soll. Es ist ca.8200 Quadratmeter groß. Unter anderem stand dessen Übernahme durch die Gemeinde zur Diskussion. Sie könnte es z.B. in einen Park umwandeln. Kosten für die Übernahme: um 50 000 Euro. Kosten für Anlage als Park, Pflege und Erhalt: ?

Jan Zielke